Parcview, Domburg by Jacoba van Heemskerck van Beest
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Parcview, Domburg 1911

Jacoba van Heemskerck van Beest

HolzPlankeÖlfarbeFarbe
45 ⨯ 51 cm
€ 18.000

Simonis & Buunk

  • Über Kunstwerk
    Provenance: coll. Paul Citroen; Kunsthandel Wending (Adriaan Venema), Amsterdam, 1981; private. coll. Nederland.

    Literature: Herwarth Walden (red.), 'Jacoba van Heemskerck', 'Sturm-Bilderbuch', Vol. VII, Berlijn 1924; Herwarth Walden (red.), 'Sturm-Bilderbuch', Vol VII, Berlijn 1924, reprint by Kunsthandel Wending, Amsterdam, 1981, image in colour (als 'View of Domburg'); A.H. Huussen jr., J.F.A. van Paaschen-Louwerse, 'Jacoba van Heemskerck van Beest (1876-1923). Schilderes uit roeping', Zwolle 2005, pag. 46, afb. 52 (in colour) and pag. 229, cat. nr. 8 (with image.).

    Exhibition: Amsterdam, Kunsthandel Wending, 'Jacoba van Heemskerck', 1981; Marie Tak van Poortvliet Museum Domburg, 1994; Den Haag, Gemeentemuseum, 'Jacoba van Heemskerck: een herontdekking', 27 aug.-21 nov. 2005.

    Jacoba van Heemskerck’s work reveals a great affinity with German Expressionism and Kandinsky’s abstract art, particularly when in Berlin, after 1913, when she regularly mixed in the avant-garde circles around Herwarth Walden and his gallery ‘Der Sturm’.There, along with Kandinsky, Marc and Klee, she was seen as one of the great modern artists. Under their influence, she evolved an idiosyncratic form of Expressionism, in which her anthroposophist philosophy played a role. Her paintings and woodcuts clearly reflect an inner spiritual experience. Thus a tree was not painted as she sa wit but as her spirit experienced it. She emphasised this break with reality by giving her works numbers instead of a title.
  • Über Künstler
    Jacoba Berendina van Heemskerck van Beest (1876-1923) war eine niederländische Malerin, Glasmalerin und Grafikerin, die in verschiedenen modernen Genres arbeitete. Sie spezialisierte sich auf Landschaften und Stillleben. Ihr Vater, Jacob Eduard van Heemskerck van Beest, war ein Offizier der Royal Netherlands Navy, der auch Seestücke und Landschaften malte. Ihr erster Kunstunterricht kam von ihm. Später nahm sie Privatunterricht bei zwei lokalen Künstlern, bevor sie von 1897 bis 1901 Kurse an der Royal Academy of Art besuchte, wo sie bei Ferdinand Hart Nibbrig studierte. Ihr erster Kontakt mit moderner Kunst kam in Paris, wo sie Unterricht bei Eugène Carriere nahm. Sie blieb bis 1904 in Frankreich, lebte dann bei ihrer Schwester Lucie und wurde der Kunstsammlerin Marie Tak van Poortvliet vorgestellt, die ihre lebenslange Freundin wurde und später im Garten ihres Hauses ein Studio für sie baute. Nach 1906 verbrachte sie ihre Sommer in Domburg, wo sie mit Avantgarde-Malern wie Jan Toorop und Piet Mondriaan in Kontakt kam, die ihr Ratschläge gaben. Um 1911 interessierte sie sich kurz für den Kubismus. Kurz darauf engagierte sie sich in der Anthroposophie, möglicherweise durch den Einfluss ihres ehemaligen Lehrers Nibbrig, der Theosoph war. Sie wurde dann eine begeisterte Anhängerin von Der Sturm, einem avantgardistischen Kunstmagazin, das von Herwarth Walden gegründet wurde, und wandte sich zunehmend der Abstraktion zu. 1913 besuchte sie den "Erster Deutschen Herbstsalon" in Berlin, wo sie Walden kennenlernte und eine lebenslange Korrespondenz begann. Dank seiner Bemühungen war ihre Arbeit in Deutschland beliebt, während sie in ihrem Heimatland etwas ignoriert wurde. Nach 1916 entwickelte sie ein Interesse an Buntglasfenstern und entwarf sie für die Marinekaserne und das Gebäude des städtischen Gesundheitsministeriums in Amsterdam sowie für Privathäuser. Ab 1922 lebte sie mit ihrem alten Freund und Schutzpatron Tak van Poortvliet in Domburg . Sie starb plötzlich an einem Angina-Anfall. Sowohl Tak van Poortvliet als auch Walden veranstalteten Ausstellungen ihrer Arbeiten in Amsterdam bzw. Berlin. Im Jahr 2005 fand im Gemeentemuseum Den Haag eine große Retrospektive statt.

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